Übung10 Min.
Die Trigger-Map-Übung
Eine angeleitete Methode, um einen kürzlich erlebten Trigger von Anfang bis Ende nachzuverfolgen.
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Trigger-Mapping bedeutet, eine kürzliche Reaktion langsam rückwärts zu verfolgen – vom Verhalten bis zum allerersten Signal –, damit die gesamte Kette sichtbar wird. Dies kann dazu beitragen, dass sich zukünftige Reaktionen verständlicher und weniger plötzlich anfühlen.
Wie man einen Trigger kartiert
- 1Wähle einen kürzlichen Moment ausWähle für den Anfang etwas Bewältigbares, nicht das Schwierigste, was dir einfällt.
- 2Benenne das VerhaltenWas hast du tatsächlich getan oder gesagt?
- 3Spüre dem Gefühl nachWelche Emotion war unmittelbar vor dem Verhalten präsent?
- 4Spüre der Körperempfindung nachWas hast du körperlich bemerkt und wann hat es begonnen?
- 5Identifiziere den TriggerWas war der Reiz – innerlich oder äußerlich –, der diese Kette ausgelöst hat?
- 6Suche nach dem EchoIst dieser Trigger mit etwas Vertrautem oder Älterem verbunden?
Wenn diese Übung starke Gefühle hervorruft, ist es völlig in Ordnung, innezuhalten, dich zu erden und ein anderes Mal darauf zurückzukommen – oder sie gar nicht fortzusetzen.
Du kannst dies in deinen eigenen Worten erkunden – es gibt keine richtige Antwort, und auf halbem Weg aufzuhören ist völlig in Ordnung.
